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Meine ersten Ferien auf eigene Faust !!!

Komische Geschichte, was man so als Tourist in den Ferien alles erleben darf.


Ich reiste als 16 Jähriger Teenager das erste mal, alleine in die Ferien nach Italien, ich wurde dort von gemeinen Dieben, vergiftet und vollkommen ausgeraubt. Dabei wollte ich eigentlich nur eine Freundin in Bari zum Geburtstag besuchen, doch dazu kam es leider nicht mehr, Sorry !

Ich fuhr mit dem Zug nach Italien in die "Ferien" da ich jedoch noch etwas zu früh unterwegs war dachte ich mir, ich könnte doch noch einen bekannten in Firenze besuchen, nach ein par Tagen verlies ich meine Bekannte in Firenze und fuhr mit dem Zug nach Milano, ich wollte dort auf den Anschlusszug (Nachtzug) nach Bari umsteigen, mein Anschlusszug nach Bari war bereits schon überbesetzt und trotz Reserviertem Platz lies man mich nicht mehr einsteige, man sagte mir, ich soll den nächsten Zug nehmen, doch leider war das der letzte Zug nach Bari für diesen Abend, denn der nächste Zug nach Bari fuhr erst am nächsten Morgen !

Ich dachte mir, kein Problem das halt ich durch, ich ging in das Bahnhofcafe im Hauptbahnhof in Milano und bestellte mir einen Cafe, ich ging kurz zur Toilette und als ich zurück kam, stand mein Cafe schon auf der Theke bereit, die Frau hinter der Theke war am Putzen, sie war abgelenkt, ich bezahlte den Cafe und nahm ihn mit zum Tisch, "Ich trank den feinen Cafe" ?!?

Von da an erinnere ich mich nur noch das ich im Kantonsspital von Milano wieder aufgewacht bin. Als ich erwacht bin stand da schon eine nette ältere Frau von unserem Konsulat in Milano, anscheinend war ich bereits kurz bevor ich zu mir kam schon ansprechbar und beantwortete einige Fragen.

Man erzählte mir, ich sei vergiftet worden und schon seid 10. Tage ohne Bewusstsein gewesen. Sie erzählten mir ich währe nicht der erste fall, wo man jemanden so gefunden hätte, die dann aber auch nicht mehr erwacht seien und sie hätten eigentlich nicht mehr damit gerechnet, das ich wieder zurück komme.

Es war wohl noch nicht meine Zeit und eigentlich wollte ich ja doch nur in Bari eine Freundin besuchen, sie hatte Geburtstag !

Also ich hatte nichts mehr außer dem was ich noch an mir trug und mein Badetuch, man erzähle mir, sie hätten mich bewusstlos liegend auf der Wiese vor den Hauptbahnhof am Bahnhofsplatz auf meinem Badetuch gefunden und danach ins Krankenhaus gebracht.

Auch meine neue Geldbörse, die mir meine Schwester geschenkt hat, damit ich mein Geld nicht verliere, eine so wie früher, die man um den Hals hängen konnte, war auch weg. Ich hatte die mit den größeren Banknoten um den Hals gehängt und unter den Kleidern versteckt, wie mir meine Schwester geraten hatte, ich habe die auch ganz bestimmt niemandem gezeigt.
Denn ich hatte die andere Geldbörse mit den kleineren Banknoten und Münzen die ich auch immer zum Bezahlen benutzte, ganz normal in der Geseestasche !

Meine Reisetasche mit all meinen Kleidern, Souvenirs, Fotoapparat, Geburtstagsgeschenk, meinem ersten eigenem Reisepass, eben meine Geldbörse aus der Geseestasche und auch die Geldbörse von meiner Schwester, die ich mir um den Hals gehängt und unter den Kleidern versteckt habe, alles war weg ! Ich hatte sozusagen nichts mehr außer meinem Badetuch !

Die Frau von unserem Konsulat war sehr freundlich und kümmerte sich ganz herzig um mich, sie nahm mich mit in ihr Büro auf des Konsulat und schenkte mir zuerst mal eine Schokolade, dann sollte ich einige Fragen beantworten und danach stellte Sie mir einen provisorischen Rückreisepass aus, ein A4 großes Blatt mit meinen Daten und irgend welchen Unterschriften und Stempeln, der mir lediglich die Rückreise zurück in unser Land erlaubte, da ich jedoch noch Minderjährig war, Telefonierte sie auch noch mit meinen Eltern, sie gab mir etwas Taschengeld "50000 Lire" und buchte mir ein Hotelzimmer mit Vollpension in einem ziemlich noblem Hotel in der Stadt, mit einem großen Doppelbett, einem Fernseher, Zimmerservice, und Telefonweckdienst und sagte mir, ich könnte da übernachten bis mich dann meine Eltern abholen würden !

Nach dem was mir da so passiert ist, genoss ich es total und lies mich im Hotel ausgiebig bedienen, ich besichtigte Milano und lies es mir einfach nur noch gut gehen bis ich von meine Eltern abgeholt worden bin. Wir führen dann kurz ins Konsulat und verabschiedeten uns dort, danach fuhren wir zurück nach Hause und alles war wieder gut "Ha" !!!


Dieses Badetuch besitze ich heute noch immer, es ist schon ein wenig ausgefranselt aber es ist mein Glückstuch und es erinnert mich immer daran, was passieren kann, wenn man nicht auf sich aufpasst !

Jardo / 7 - 8. 5. 2011






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