Besucht von: JJ , am: 29. 10. 2005 , Objekt Nr. de-gv-bu.0101 ....................................................................................................Die Bildergalerie befindet sich am Ende dieser Seite !!!

 

 


Tschechische Republik



Das Schmiedehaus (Geb. Nr. 5) !


Wegweiser in Büsslingen


Schmiedehaus

Erhalten waren die Sickerstückung, der grösste Teil der Grundmauern und Teile des aufgebenden Mauerwerks. èber den originalen Mauerteilen wurde neues Mauerwerk hochgezogen. Es lässt sich leicht durch die bessere Mauertechnik heutigen Mauerer von dem alten, weniger sorgfältig errichteten Mauerwerk unterscheiden.
Unter den rekonstruirten mauerresten liegt die (nicht sichtbare) Sickerstückung eines älteren, von dem Römern abgerissenenGebäudes.
In den beiden mittleren Räumen fanden sich Spuren und Reste von Feuerungsanlagen, möglicherweise von Brenn- oder Schmelzöfen; im ostlichen Raumder rekonstruierte Unterbau einer kleineren Anlage. Die Wandsteine hinter der Feuerung waren durch die Hitze aussen rot angeglüht. Deutliche, auch jetzt noch sichtbare Feuerspuren in fast allen Ecken der beiden Mittelräume deuten auf weitere Feuerungsanlagen. Eine annähernd viertelfreisförmige, grössere bis zu 8 cm in den Lehmboden reichende rötliche Brandspur (nicht konserviert) stammt von einer grösseren Feurungsanlage, moglicherweise einer Eisenschmelze. Das Haus dürfte die Hofschmiede gewesen sein.

Im südlichsten Raum liegen die konservierten Reste einer etwa 1 x 2 m Grossen Feuerstelle,wahrscheinlich eines Herdes. Erhalten sind Teile des gemörtelten Unterbaus und der Auflage aus rechteckig behauenen, rot verglühten Steinplatten. Ein zerbrochener in den Mörtel eingelassener durchlochter ehemaliger Mahlstein dürfte als Halterung für einen hölzernen Schwenkarm gedient haben, an dem man einen Kessel über das Feuer schwenken konnte.
Reste eines Mörtelfussbodens fand sich nur im "Küchenraum". Die Küche dürfte mit dem Wärme spendendden Herd auch der Hauptaufenthaltsraum der Schmiedefamilie gewesensein.
Das Haus ist solider als das Herren - Wohnhaus gebaut, besitzt sehr breite, feste Grundmauern. Der Übergang von der breiteren Grundmauer zum schmäleren Aufgehenden Mauerwerk ist auf der Hausaussenseite durch Abschrägung der obersten Steinlage der Grundmauer fliessend gestaltet; ein kleiner Verschönerungsversuch, der sich beim Herrenhaus in flüchtiger Art wiederholt.

A. v. d. T.



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Öffnungszeiten::

Frei zugänglich

Parkmöglichkeiten:

Direkt beim Gutshof


Kosten:

ev. Benzinkosten (Eintritt Frei)

Gastronomie:

in der Stadt


Übernachtung:

in der Stadt


zum ausdrucken

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Wegbeschreibung:

per Fahrzeug


Optimale Route von Stuttgard nach Büßlingen
Fahrzeit: ca. 1 Stunde 51 Minuten
Von Stuttgard aus etwa noch 164 Kilometer bis Büßlingen


Anweisung, Teilstrecke, Richtung
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Stuttgart auf die B14 fahren
am Kreuz Stuttgart auf die A831 abbiegen und richtung Singen fahren
bei Villingen-Schwenningen auf die A81 abbiegen und weiter richtung Singen fahren
am Dreieck Bad Dürrheim auf der A81 weiter richtung Singen fahren
am Kreuz Hegau der A81 weiterhin richtung Singen folgen
bei Gottmadingen von der A81 auf die B34 abbiegen
bei Bietingen von der B34 auf die E41 abbiegen
bei Thayngen von der E41 auf die 15 richtung
Büßlingen fahren


In Busslingen dem Wegweiser "Römischer Gutshof" folgen


Der Parkplatz befindet sich direkt beim Gutshof
Zu sehen sind hier die Grundmauern von insgesamt 7 Gebäuden des Römischen Gutshofs



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oder

Schmiede im Gutshof von Büsslingen

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