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Gutshöfe und Villen !


Geschichte

Seit der Eroberung Galliens (Frankreich) durch die Römer im 1. Jh. v. Chr. drangen immer wieder vor allem germanischen Stämme aus dem nicht besetzten rechtsrheinischen Raum nach Gallien ein. Um seine rechtsrheinischen reichen Provinzen vor solchen Einfällen schützen zu können, plante Kaiser Augustus (31 v. Chr. - 14 n. Chr.) die Eroberung des Gebiets zwischen Rhein, Elbe und Böhmen.

15 v. Chr. besiegten die römischen Feldherrn Drusus und Tiberius die keltischen Räter und besetzten die heutige Schweiz bis an den Rhein. Der Versuch, die rechtsrheinischen Germanen zu unterwerfen, schlug fehl. Die Römer wurden in der Schlacht im Teutoburger Wald 9 n. Chr. vernichtend geschlagen. Es gelang ihnen im Verlauf des 1. Jahrhunderts n. Chr. lediglich, nach und nach das weitgehend von Kelten bewohnte südwestdeutsche Gebiet unter ihrer Kontrolle zu bekommen. Entgültige nördliche Reichsgrenze gegen das freie Germanien wurde der mit Mauern, Wachtürmen und Kastellen befestigte Grenzlimes (obergermanisch - rätischer LImes). Er begann am Rhein zwischen Koblenz und Bonn, verlief ostwärts durch die hessische Wetterau, dann nach Süden über Miltenberg am Main bis Lorch, von dort nach Osten über Aalen bis westlich Regensburg an die Donau.

Etwa 60 Jahre lang hielt der Grenzlimes den von Norden her andrängenden Germaneneinigermassen stand. 233 n. Chr. durchbrachen ihn die Alamannen zum ersten Mal und versetzten die Siedler des römich besetzten Raums bis hin zu den Alpen in Angst und Schrecken. Es gelang den Römern, die Eindringlinge wieder über den Limes nach Norden zurückzudrängen.

Aber 260 n. Chr. überrannten die Alamannen wiederum die Grenzbefestigung und drangen über die Alpen bis nach Italien. Auch diesmal behielten die Römer in mehreren Schlachten gegen die Alamannen und andere, nach Italien und Frankreich eingedrungene germanische Stämme die Oberhand. Das Land rechts des Rheines blieb jedoch in germanischer Hand. Neue, befestigte römische Nordgrenze wurden Rhein, Bodensee, Iller und Donau.

A. v. d. T. - in Büsslingen



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Büsslingen

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Die verwaltung und Erschliessung der eroberten Gebiete

Wie im gesamten Reich üblich, wurde auch die Verwaltung des neu eroberten Raums zwischen den Alpen und dem obergermanischen - rätischen Limes nach römischem Muster aufgebaut. Die Römer bauten die traditionellen Handelswege aus vorgeschichtlicher Zeit zu festen Strassen aus und legte neue Strassen an, um ihre Truppen schnell über grosse Entfernungen verlegen zu können. Entlang dieser Strassen entstanden Dörfer und stadtähnliche Siedlungen mit eigenen, kommunalen Selbstverwaltungen (z. B. die Stadt Arae Flaviae / Rottweil an der Kreuzung zweier wichtiger Fernstrassen).
Wichtigstes Element der Erschliessung des besetzten Landes war der Gutshof (Villa Rustica). Über 1'000 Gutshöfe versorgten im heutigen Baden - Württemberg das Heer und die Stadtbefölkerung mit Lebnensmitteln. Nach römischem Recht war das besetzte Land kaiserliche Domäne. Es wurde an verdiente römische und auch nicht römische Kriegsveteranen oder an Kolonisten in Erbpacht vergeben, nachdem es vermessen und in rechteckige Feldfluren eingeteilt worden war. Die Grösse der zu einem Hof gehörenden Feldflur ist unbekannt, die Zahl der Bewohner kann höchstens geschätzt werden. Die meisten Gutshöfe warwn kleinere Anwesen mit einer bebauten Fläche unter 100 Hektar, die als reine Zweckbauten ihren Bewohnern nur wenig komfort boten. Einige wenige Gutshöfe in der Nähe römischer Städte hoben sich durch ihre Grösse, ihre prunkvolle Architektur und Innenausstattung aus der Masse der einfachen Gutshöfe heraus. Sie gehörten einflussreichen und wohlhabenden Personen, die sich auf ihrem Landgütern ein luxuriöses Leben leisten konnten.
Im Landkreis Konstanz lagen zwei Siedlungen mit wahrscheinlich dörflichem Charakter: eine in Konstanz bei einem vermuteten, aber noch nicht sicher nachgewiesenen Kastell und eine bei Orsingen. Oberflächenfunde, Mauerfunde bei Erdarbeiten und Beobachtungen vom Flugzeug aus (Trockenspuren im Getreide lassen unter günstigen Bedingungen die Grundrisse der Häuser erkennen), haben in vergangenen Jahren und in neuster Zeit zur Entdeckung von Gutshöfen auf dem Gemarkungen Wollmatingen, Langenrain, Bodman, Mindersdorf, Tengen und Büsslingen geführt. Ausgrabungen wurden nur im Büsslinger Gutshof durchgeführt.
A. v. d. T. - in Büsslingen



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