Besucht von: JJ , am: 24. 09. 2004 , Objekt Nr. ch-rr-ar.0016 ....................................................................................................Die Bildergalerie befindet sich am Ende dieser Seite !!!

 

 


Schweiz Basel Land Aargau



Augusta Raurica (Augst/Keiseraugst) !



Rheinthermen !


Öffnungszeiten:


Täglich von 10:00 - 17:00 Uhr


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Das römische Badewesen

Umfassende Körperpflege, gesellschaftliche Kontakte und vielfältige Zerstreuungen satanden im Zentrum des Badewesens. Durch die heilende Wirkung von Wasser und die in oder nahe bei Bädern auch eng mit der Medizin verbunden.
Die Bäder (Thermen) gehörten den städtischen Behörden oder Privaten. Der Eintrittspreis zu den öffentlichen Badeanlagen war gering.
Oft liessen reiche Bürgeroder der Kaiser prunkvolle Bäder zu ihrem Ruhm errichten, die das Publikum unentgeltlich benutzen durften.
Die grossen Thermen in Rom verfügten neben deneigentlichen Badesälen über Spiel- und Sportanlagen im Freien oder oder in gedeckten Hallen. Einige wisen Parkanlagen auf, ja sogar Vortragsräume und Bibliotheken mit Lesesälen.
Die öffentlichen Bäder in Augusta Raurica waren zwar wesentlich Kleiner als die stadtrömischen Badepalästen, doch besassen auch sie alle für den Badebetriebnotwendigen Einrichtungen. Sie waren Brennpunkte des gesellschaftlichen Lebens, ermöglichten sie doch vom Wetter unabhängige Kontakte vielfältiger Art.


Der Badebetrieb

Gebadet wurde von allen Gesellschaftsschichten. Männer und Frauen badeten üblicherweise entweder räumlich oder zeitlich getrennt. Vornehme Römerinnenbevorzugten Privat- oder Frauenbäder. In der Regel badete man nachmittags zwischen etwa 14 und 16 Uhr.


Baderäume und -betrieb

-Auskleideraum. Gebadet wurde nackt. Fleschchen mit Öl (für die Massage) und Schaber (für die Körperpflege) nahm man mit.
- Sportanlage für gymnastische Übungen oder Ballspiele waren im Freien oder in einer Halle.
- Im Warmbad konnte man sich vor und nach dem Aufenthalt im Heissbad Akklimatisieren. Der Raum war ein Ort der Geselligkeit. Er war mit Tischen und Bänken zum Ausruhrn und für die Massage ausgestattet.
- Schwitzräume, sofern vorhanden, waren vom Warmbad aus zugänglich.
- Im representativen Heissbad wuschen sich die Besucher an einem Waschbecken, oft auch in Planschbecken.


Zur Körperreinigung werwendete man Körperschaber, Bimssteine,tonige Erde oder ein Mischprodukt aus Fett und Pflanzenasche.
Das Kaltbad wo man den Körper zum Abschluss abkühlte, besass ein Planschbecke, seltener ein grosses Schwimmbecken.


Die Bäder in Augusta Raurica

Augusta Raurica besass drei öffentliche Badeanlagen und ein Heilbad. Daneben waren einige Privathäuser wohlhabender Bewohner mit Bädern ausgestattet.
Vom 1. bis ins 3. Jahrhunder n. Chr. befanden sich die öffentlichen Bäder im Stadtzentrum in der Oberstadt Zentralthernen. Frauenthermen.
Vom späteren 3. Jahrhundert an besass die Unterstadt und später das Castrum Rauracense ein öffentliches Bad: Rheinthermen.
Am westlichen STadtrand beim Tempelbezirk in der Grienmatt lag das Heilbad.
Die heute verwendeten Namen für die Bäder sind moderne bezeichnungen.


Die Anordnung der Baderäume

Architektur und Anordnungen der Baderäume der Thermen waren unterschiedlich
- Die Badesäle der grössten und representativsten Anlage, der Zentralthermen, waren symmetrisch angeordnet
- Die Räume der Frauenthermen lagen hintereinander in einer Rheie.
- Ähnlich waren die Raumfolge der Rheinthermen. Das Bad besass zudem zwei Warmbadesäle.
- Die Räume des Heilbades in der Grienmatt waren blockartig gruppiert.



Venus aus Kaiseraugst

Torso einer kleinen Kalksteinstatuette der Liebesgöttin Venus (Abguss). Die Göttin stützt sich auf einen Pfeiler. Sie ist nur mit einer Brustbinde bekleidetund greift mit der linken Hand in das Gewand.
Das provinzielle Werk ist möglicherweise im 3. Jahrhundert n. Chr. entstanden. Der Torso wurde in spätrömischer Zeit (in zweiterVerwendung) als Fundamentstein der Kastellmauer in Kaiseraugst verbaut.
A. a. d. T.



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Eintrittspreis:

frei zugänglich

Parkmöglichkeiten:

In Augst und Kaiseraugst


Kosten:

ev. Wegspesen

Gastronomie:

im Augst und Kaiseraugst


Übernachtung:

im Augst und Kaiseraugst

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Und hier sehen Sie,
wie Sie Augusta Raurica finden können !




Kartenausschnitt nach Augusta Raurica


Plan zum ausdrucken


Koordinaten:

621368 / 265608 (207 m ü.M)


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Wegbeschreibung:

mit dem Fahrzeug


Optimale Route von Zürich über Baden nach Augusta Raurica (Augst/Kaiseraugst)
Fahrzeit: 50 Minuten
Von Zürich aus etwa noch 72 Kilometer bis nach Augusta Raurica (Augst/Kaiseraugst)


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von Zürich über den Neumühle Quai in die Stampfenbachstraße abbiegen
der Stampfenbachstraße über die Museumstraße die Pfingstweidstraße richtung Zürich-Hardturm, Zürich-Altstetten folgen
am Limmattaler Kreuz auf die A1 in richtung Bern/Basel fahren
und der A1 über Dietikon, Würenlos, Wettingen, Neuenhof und Baden folgen
nach Baden von der A1 auf die A3 in richtung Basel fahren
der A2 bis Liestal, Augst folge
an der Ausfahrt Augst abfahren und dem Wegweiser "Augusta Raurica" folgen



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