Besucht von: JJ , am: 01. 10. 2004 , Objekt Nr. ch-rr-cp.0004 ....................................................................................................Die Bildergalerie befindet sich am Ende dieser Seite !!!

 

 


Schweiz Zürich



Centrum Prata !



Töpferofen


Schutzbau Romerwiese

Konservierter Grundriss eines römischen Hauses. Ein Töpferofen neben dem Gebäude belegt, dass hier im 2. Jahrhundert n. Chr. Keramik produziert worden ist. In einer Vitriene sind römische Fundstücke aus der Ausgrabung zu sehen.
Leider wird dieser Schutzbau auch als Spiel- und Sitzplatz missbraucht!
Römische Töpferöfen warebn in der Regel aus Bruchstein, Ziegelfragmenten und Lehm konstruiert. Sie funktionierten folgendermassen: Von der Bedienungsgrube aus wurde das Feuer im Einfeuerungskanal unterhalten. Die Hitze verteilte sich in der Heizkammer und stieg durch die Löcher in der Lochtenne in die Brennkammer auf. Dort befanden sich die Keramikgefässe, die vor dem Brand von oben in die Brennkammer eingebracht worden waren.


Das Brennen der Keramik dauerte mehrere Stunden, wobei die richtige Temperatur genau eingehalten werden musste - und das ohne Thermometer! Das Gelingen des Brandes erforderte daher grosse Erfahrung und viel Geschick des Töpfers.



Aufbau eines römischen Töpferofens


1. Ofenkonstruktion (Lehm, Ziegelstücke, Bruchsteine)
2. Bedienungsgrube
3. Einfeuerungskanal
4. Heizkammer
5. Lochtanne
6. Brennkammer
7. Abdeckung aus Ziegeln und/oder Grassoden



Der römische Vicus von Kempraten


Die in der Römerwiese konservierten Mauerreste gehörten zu Gebäuden der römischen Siedlung (lat.: vicus) von Kempraten. Der römische Vicus von Kempraten war ungefähr von der Mitte des 1. Jahrhundert bis ins 4. Jahrhundert n. Chr. Das Siedlungszentrum der Region am oberen Zürichsee. Die Siedlung wurde von Händlern, Wirten, Fischern, Fuhrleuten, Schiffern sowie verschiedensten Handwerkern und deren Familien bewohnt.
Der Vicus Kempraten entsprach etwa dem Bild eines heutigen Strassendorfes. Die Hautstrasse verlief parallel zum Seeufer, ungefähr auf der Linie der modernen Kreuz- und Fluhstrasse. Auf beiden Strassenseiten reihten sich Heuser aus Holz und Stein. Zur Strasse hin öffneten sich Läden, Gaststätten und Werkstätten, im hinteren Hausteil lagen die Wohnräume. In den Hinterhöfen war Platz für Kleine Gärten, Haustiere, Abfallgrund und gewerbliche Einrichtungen. Im Zentrum der Siedlung lag vermutlich ein öffentlicher Platz, dessen Nordostseite durch ein representatives Gebäude abgeschlossen war.


Zu einer Siedlung gehört natürlich auch ein Friedhof. In römischer Zeit bestettete man die Verstorbenen entlang der Ausfallstrassen ausserhalb der eigentlichen Wohngebiete, so auch in Kempraten. Ein Gräberfeld, auf dem rund 50 Bestattungen gefunden worden sind, lag im bereich der heutigen Rütistrasse/Fluhgutstrasse. In der Regel waren die Verstorbenen verbrannt worden. Neben dem Leichenbrand waren manchmal auch einige Gegesände aus dem persönlichen Besitz in die urne gelegt worden.
A. v. d. T.



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Öffnungszeiten:

jeder Zeit frei zugänglich !

Parkmöglichkeiten:

in Kempraten


Kosten:

ev. Benzinkosten

Gastronomie:

in Kempraten od. Rapperswil


Übernachtung:

in Kempraten od. Rapperswil


zum ausdrucken


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Wegbeschreibung:

mit dem Fahrzeug


Optimale Route von Zürich über Baden nach Kempraten (Centrum Prata)
Fahrzeit: ca. 40 Minuten
Von Zürich aus etwa noch 30 Kilometer bis nach Kempraten (Centrum Prata)


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von Zürich um den Bellevueplatz auf die Seestrasse dem linken Seeufer fahren
der Seestrasse über Zollikon, Küsnacht, Erlenbach, Herrliberg, Meilen, Uetikon am See, Männedorf,
Stäfa, Uerikon und Feldbach richtung Rapperswil nach Kempraten fahren
das Kempraten bei Rapperswil befindet sich zwischen Feldbadch und Rapperswil



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